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von ERSTE.ADRESSE GmbH (Kommentare: 0)

Wohnungsmarktprognose 2030: Trotz Bevölkerungs-schwund hoher Neubaubedarf in Deutschlands Metro-polen

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Obwohl in Deutschland die Bevölkerung – insbesondere in ländlichen Umgebungen – auch zukünftig auffällig zurückgehen wird, fehlen laut aktueller Wohnungsmarktprognose des BBSR deutschlandweit dennoch 230.000 neue Wohnungen bis 2030. Der Grund: Die Nachfrage nach Singlewohnungen und demografische Auswirkungen speziell in Großstädten halten weiter an. 

Laut aktueller Raumordnungsprognose des Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBSR), welche im vergangenen Monat von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks vorgestellt wurde, wird die Bevölkerungsanzahl in Deutschland bis 2030 um rund drei Prozent zurückgehen. 

Allerdings zeigt sich diese Entwicklung in Deutschland nicht gleichmäßig: Während in strukturschwachen Gegenden die Bevölkerung weiterhin rapide schrumpft, werden in den Metropolen und Unistädten, wie beispielsweise Hamburg oder München, zukünftig die Einwohnerzahlen weiter zulegen. Zudem sieht die Prognose verstärkt den Trend von Single- und zwei Personenhaushalten. Machen die Kleinhaushalte aktuell deutschlandweit einen Anteil von gut 70 Prozent des Wohnmarktes aus, soll laut BBSR dieser Anteil weiter um fünf Prozent wachsen. 

Das Problem: Es mangelt in den Ballungszentren an Wohnraum. So fehlen laut Hendricks bis 2030 jährlich gut 230.000 Neubauten, um die anhaltende Nachfrage abdecken zu können. Die Bundesbauministerin gesteht außerdem: „Wir wissen, dass in den vergangenen Jahren zu wenig gebaut wurde und wir einen enormen Nachholbedarf haben.“ 

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